CDU vor der SPD, FDP unter 5 Prozent

Prozentual betrachtet sind die CDU und die Grünen Gewinner der Kreistagswahl im Markgräflerland; die CDU verbessert sich im Vergleich zu 2009 sogar um 5,3 Prozent und muss gleichwohl ein Direktmandat abgeben, und zwar an die Grünen; dieses holt sich deren Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heike Hauk, deren Liste auch vier Prozent gewinnt. Der Bürgermeister von Efringen-Kirchen Wolfgang Fürstenberger (CDU) hat trotz des drittbesten Stimmenergebnisses in dem Wahlkreis dagegen nur noch die Chance, mit einem Ausgleichssitz der CDU in den Kreistag zurückzukehren. Deutliche Verluste verzeichnen hier die SPD mit einem Minus 4,6 Prozent und die Freien Wähler, die vier Prozent unter ihrem Ergebnis von 2009 bleiben; beiden ist es nicht gelungen, den Rückzug von Marion Caspers-Merk (SPD) beziehungsweise Walter Silbereisen zu kompensieren.

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veröffentlicht in der Badischen Zeitung am 27. Mai 2014

Die CDU bleibt klar stärkste Partei

Efringen-Kirchen. Bei den Europawahlen am Sonntag schlägt auch in Efringen-Kirchen der Bundestrend durch: Die SPD kann um 7,3 Prozent auf 25,3% zulegen und in Efringen, Kirchen und Kleinkems die CDU überflügeln. Klarer Wahlsieger ist indes die CDU, die von 32,5 auf 33,7% sogar noch Punkte hinzugewinnen kann.

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veröffentlicht in der Oberbadischen am 27. Mai 2014

CDU trotz Verlust dominant

Von Clemens Leutz Efringen-Kirchen. Der neue Gemeinderat von Efringen-Kirchen wird weiter klar von der CDU dominiert, die 39,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Mit 21,5 Prozent rangieren auf dem zweiten Platz die Grünen, die die FDP/Freie Bürger mit 21,2% knapp hinter sich lassen konnten. Die kleinste Fraktion stellt künftig die SPD, obwohl sie ein Mandat hinzugewinnen konnte.

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veröffentlicht in der Oberbadischen am 27. Mai 2014

Statt Wahlparty, Hock mit den Kandidaten der SPD

Dass die Grünen im Nebenzimmer vom Anker Wahlparty abhalten, während sich die Genossen am runden Tisch in der Gaststube im Anker zur Nachlese der Kommunalwahl versammelten, störte an diesem Abend niemanden. Spiegelt doch diese Situation die Konstellation auf Landesebene wider, die Grün-Rot heißt und nicht umgekehrt. Ortsvereinsvorsitzender Armin Schweizer dankte in seiner kurzen Ansprache den Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich auf der SPD-Liste kommunalpolitisch engagiert zu haben und lobte deren tollen Einsatz bei den Wahlkampfveranstaltungen. Gekommen waren die Kandidaten aus Istein mit Hannelore Basset und Markus Flury, aus Blansingen Helmut Wiedemann, aus Wintersweiler Christel Bartsch und Hanspeter Buck sowie aus dem Kernort Traudel Töppler, Elke Weiß, Karlfrieder Hess sowie Rudi Schmidt. „Da hat sich wirklich ein gutes Team ins Zeug gelegt und Team-Spirit gezeigt! Dass Kommunalpolitik auch Spaß mit sich bringen kann, hat dieser Wahlkampf deutlich gemacht und  lässt auch hoffen auf eventuelles parteipolitisches Engagement“, so Schweizer. Gleichzeitig hat er Hanspeter Buck für seinen Doppelerfolg gratuliert, der sowohl in den Kreistag als auch in den Gemeinderat gewählt wurde.  Gratuliert wurde auch dem neuen Gemeinderat Karlfrieder Hess, der die Fraktion verstärken wird. Nicht zuletzt dankte Schweizer auch der Fraktionsvorsitzenden Traudel Töppler für ihre Wiederwahl. Traudel Töppler hob als Fraktionsvorsitzende hervor, dass sie sich über den zusätzlichen Sitz im Gemeinderat freue und diesen Abend auch ohne dem erreichten Ziel von fünf Sitzen genießen kann.

Nils Schmid: Über fünf Prozent Zugewinn ist sehr erfreulich

Der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid kommentiert das Wahlergebnis:

„Die SPD hat im Bund wie in Baden-Württemberg bei der Europawahl stark zugelegt. Über fünf Prozent Zugewinn ist sehr erfreulich! Martin Schulz als Spitzenkandidat hat uns durchweg einen enormen Mobilisierungsschub gegeben. Es ist gut, dass mit der Zuspitzung auf die Spitzenkandidaten die Europawahl neue Aufmerksamkeit bekommt.“

 

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