Bei der Mitgliederversammlung der SPD am letzten Freitag stand die vergangene Kommunalwahl im Vordergrund. Danben wurden auch zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.
Der neue SPD-Frakionsvositzende Huber Bernnat stellte eine ausführliche Analye der Kommunalwahl vor. Dabei wurde zunächst deutlich, dass das Abschneiden bei der Kommunalwahl besser war als bei der gleichzeitigen Europawahl. Allerdings kann man mit dem Abschneiden insgesamt nicht zufrieden sein, da festzustellen ist, dass in den gehobeneren Wohnquartieren die Grünen die Gewinner waren, während in den eher benachteiligten Quatieren vor allem AfD und Linke stimmen holten.
Nachdem der SPD-Ortsverein von einem Bürger der Gemeinde zu kritischen Punkten der Rheinwegführung angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten wurde, wollen sich die Genossen nun ein Bild vor Ort über die im Schreiben vorgetragenen „Knackpunkte“ machen. So wurde auf der jüngsten Vorstandssitzung beschlossen, dazu eine Fahrrad-Exkursion als Sommerprogrammpunkt öffentlich anzubieten.
Generalsekretär Binder: „Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher in die Zukunft führen will“
SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wahl von Susanne Eisenmann zur Spitzenkandidatin der CDU als „ziemlich unglaubwürdigen Auftritt“ bezeichnet.
„Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles“, so Binder. „Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht – im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt.“
Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.
Die Betonung des „christlichen Menschenbilds“ als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht „mehr als zweifelhaft“, so der SPD-General. „Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will.“
Stoch: „Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen“
Die SPD Baden-Württemberg befürwortet das Volksbegehren „Artenschutz – Rettet die Bienen“, das am heutigen Freitagnachmittag beim Innenministerium eingereicht wird. „Im Gegensatz zu dem grün-schwarzen Herumlavieren unterstützen wir das Volksbegehren ausdrücklich – und zwar offiziell als Bündnispartner“, bemerkte dazu der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.
„Insbesondere die deutliche Erhöhung des Ökolandbaus und die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel in der gesamten Landwirtschaft sind wichtig und müssen im Fokus einer nachhaltigen Artenschutzpolitik stehen. Hier hat Baden-Württemberg noch deutlichen Nachholbedarf.“ Mit Blick auf das von der Landesregierung rechtlich ausgebremste Volksbegehren für gebührenfreie Kitas erklärte Stoch: „Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen. Die Bienenstöcke in der Villa Reitzenstein reichen für eine glaubwürdige Umweltpolitik jedenfalls nicht aus.“
Sehr geehrte Damen und Herren,
seitens der SPD-Kreistagsfraktion darf ich Ihnen mitteilen, dass wir einstimmig in der Fraktion folgenden Fraktionsvorstand gewählt haben:
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
K. Eberhardt
Fraktionsvorsitzender
Vorstandssitzung |Gutshof Gässle 19 | 29.07.2026, 19:30 Uhr |
Päsidium | | 11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 |
Landesvorstandsklausur | | 19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr |
