Der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann und der Ortsverein der SPD Efringen-Kirchen sind jüngst bei der Egringer Landjugend zum lockeren politischen Austausch gewesen.
Mit kalten Getränken tauschten sich die Jugendlichen mit den Lokalpolitikern über ihre Aktivitäten, Digitalisierungsthemen und die Arbeit im Landtag aus.
„Die schönen Räumlichkeiten der Landjugend spiegelten die positiven Berichte über die gut funktionierende Jugendarbeit in Egringen wider“, heißt es in der Mitteilung. Dabei betonte Julian Enderlin, Vorstandsmitglied der Landjugend, dass die hiesige Jugendarbeit komplett selbstständig organisiert sei und alle Aktionen und Arbeiten in Eigenleistung erbracht würden: „Die historischen Strukturen der Landjugend, unsere Selbstfinanzierung und der etablierte Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft machen es uns möglich, eine gute Jugendarbeit aufrechtzuerhalten und attraktive Räume für junge Menschen zu schaffen“, so Enderlin laut Pressemitteilung: „Bei unserem Engagement lernen wir Verantwortung zu übernehmen und bieten Jugendlichen im ländlichen Raum ein attraktives Angebot.“
SPD-Generalsekretär Sascha Binder wirft Landesfinanzminister Dr. Danyal Bayaz vor, mit seiner Forderung zur Erhöhung des Renteneintrittsalters die Lebensrealität vieler Bürgerinnen und Bürger im Land völlig zu verkennen: „Es geht doch beim Renteneintrittsalter nicht nur um Dachdecker:innen. Es geht um körperliche, aber auch um psychische Belastungen. Diese Realität scheint dem Influencer Bayaz, der im Nebenberuf Minister ist, gänzlich fremd.
Es wäre wünschenswert, wenn der Finanzminister sich stärker mit der Lebensrealität vieler hart arbeitender Menschen im Land beschäftigen würde. Anstatt über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters zu fabulieren, müssen wir auf flexible Übergänge in den Ruhestand setzen.“
Seit über vierzig Jahren führt Michael Koschmieder aus Liel Menschen durch Basel, inzwischen gehört er zu den profiliertesten Stadtführern. Am letzten Julisonntag gab es für die dreizehnköpfige Gruppe des SPD-Ortsvereins viel Sehens-und Wissenswertes beim dreistündigen Spaziergang durch Klein- und Großbasel zu bestaunen. Bereits beim Start am Claraplatz machte Koschmieder darauf aufmerksam, wo der Eingang zur unter dem Platz liegenden „Rätz-Stadt“ zu finden ist, eine riesige Cliquenhochburg, die früher im Ernstfall als unterirdisches Hospital gedient hatte. Ein Blick in die Clarakirche zeigte an der Ostwand ein Mosaik, das Jesus vor einer roten Fahne zeigt – ein Hinweis des Künstlers aus dem „roten“ Kleinbasel an die jenseits der Kirche gelegene Partei- und Gewerkschaftszentrale der Basler Genossen. Vorbei am einzigartigen zweistöckigen Räbhüsli aus dem Mittelalter wurde das 350 Jahre alte Bürgerlichen Waisenhaus in der ehemaligen Kartause am Wettsteinplatz erreicht, das heute unterschiedliche Formen familienergänzender Tagesbetreuung bietet. Dann fuhr man – natürlich - mit der Fähri hinüber nach Großbasel. Vom Geburtshaus von Johann Peter Hebel gelangte man zum Hotel Rochat in feinem Jugendstil, das Ende des 19. Jahrhunderts aus der Abstinenzbewegung entstanden war. Hier hatte Lenin schon genächtigt und Koschmieder wusste auch dazu viel Anekdotisches zu erzählen. Beispielsweise, dass Lenin nicht nur aus politischen Gründen nach Basel gekommen war, sondern um sich stundenlang vor ein Gemälde zu setzen: den liegenden toten Jesus von Hans Holbein, der ihm aus dem Roman „der Idiot“ von Dostojewski bekannt war. Gleich nebenan wurde dann der Palast des Markgrafen von Baden bestaunt, Basels erster Barockbau ein gewaltiges Schloss eines absolutistischen Herrschers, mit dem einige Basler bis heute fremdeln. Über die Altstadthügel wurde der Münsterberg erklommen, von dem es mit der Fähri ins Kleinbasel zurückging.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Basel-Spaziergangs zeigten sich sehr beeindruckt von der Führung durch Gassen und Plätze, die selbst „eingefleischte“ Baselkennern neu waren.
Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadt Lörrach als Einstieg in eine Wärmeversorgung aus öffentlicher Hand den Anteil der ratio Neue Energie GmbH bei deren geplantem Ausscheiden übernimmt.
Begründung
Die Stadt Lörrach sowie die ratio Neue Energie GmbH und die badenova WärmePlus GmbH & Co. KG sind aktuell zu je 1/3 an der Stadtenergie Lörrach GmbH & Co. KG beteiligt. Laut Konsortialvertrag wird die ratio Neue Energie die Gesellschaft voraussichtlich zum 31.12.2025 verlassen.
Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung prüft, welches Modell sich für eine finanzielle Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger an der Stadtenergie bzw. deren Projekte eignen würde.
Begründung
Ziel und „Gegenstand des Unternehmens (der Stadtenergie Lörrach GmbH & Co. KG) sind die Entwicklung, die Planung, der Bau und der Betrieb von Energiewandlungsanlagen zur Strom-, Kälte- und Wärmeversorgung, insbesondere in Nah- und Fernwärmeversorgungssystemen als auch zum Einsatz in Einzelobjekten im Stadtgebiet Lörrach zur Förderung von regenerativen Energien und zur nachhaltigen Minimierung von Emissionen (Klimaneutralität!) sowie die Sicherstellung und Verbesserung der Versorgung der Einwohner im Stadtgebiet Lörrach.“ ( Vorlage Nr. 100/2023 vom 23.5.23)
Konstituierende Sitzung des Landesvorstands | | 25.07.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr |
Päsidium | | 11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 |
Landesvorstandsklausur | | 19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr |
